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Bezirks Jungschützenbetreuer
Eduard Zanluchi
39022 Algund
E-Mail: zanluchi(at)hotmail.de
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Eduard Zanluchi
39022 Algund
E-Mail: zanluchi(at)hotmail.de
Kategorie: Bezirk Burggrafenamt/Passeier, Jugend
Von: Bezirk Burggrafenamt/Passeier
Freitag, 30. Juli 2010
Meran/Telfes - Insgesamt 20 Jungschützen und Jungmarketenderinnen des Bezirkes Burggrafenamt/Passeier sowie ihre Betreuer unternahmen am Freitag, den 16. Juli 2010 einen Ausflug zur Klotzhütte in Telfes im Stubaital.
Am Parkplatz in Telfes angekommen wurden Zelte, Taschen und Verpflegung den steilen, schmalen Weg hinunter zum Quartier geschleppt. Das beanspruchte natürlich etwas Zeit und Kraft, aber jeder half fleißig mit und schon in Kürze waren alle bei der Klotzhütte angelangt. Überrascht waren alle über die Ruhe, die hier herrschte, als ob auf diesem Fleckchen Erde die Zeit stehen geblieben ist. Danach wurde das Nachtquartier in der Hütte vorbereitet. Einige Jungschützen, die es bevorzugten in freier Natur zu übernachten, bauten ihre Zelte auf. Danach wurde die Tiroler Fahne gehisst und das große Lagerfeuer gemeinsam angezündet.
Nach dem Abendessen erzählte Wolfram Klotz, Hauptmann der Schützenkompanie Walten und Sohn des Freiheitskämpfers Georg Klotz, über das Leben seines Vaters in der Klotzhütte. Dieser verbrachte hier seine letzten Lebensjahre im Exil und verstarb nach einer schweren Krankheit. Vor einigen Jahren wurde diese Hütte von den "Pusterer Buam" in Zusammenarbeit mit Südtiroler Patrioten neu aufgebaut.
Am Samstag wurde mit der Tram von den Telfer Wiesen bis kurz vor Innsbruck gefahren und von dort auf den Bergisel (746m) zur berühmten Bergisel-Skischanze gewandert. Nach dem Mittagessen wurden die Teilnehmer von einem heftigen Gewitter überrascht, dem im Glockenbaumuseum ausgeweicht werden konnte. Nach der Rückkehr zur Klotzhütte wurde gegrillt, danach erzählte der Freiheitskämpfer Siegfried Steger über die Ereignisse der 1960er Jahre. Hinterher wurden am Lagerfeuer Äpfel gebraten, Karten gespielt und Tiroler Lieder gesungen.
Aufgrund des schlechten Wetters am Sonntag wurde alles zusammen geräumt und nach dem Mittagessen die Heimreise angetreten. Dieser Ausflug war für alle ein unvergessliches Erlebnis, neue Freundschaften wurden geknüpft und alte wurden gefestigt.