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Wir Schützen legen ein klares Bekenntnis zur Heimat Tirol ab, bewahren Tradition und Brauchtum. Wir stellen uns den Auseinandersetzungen unserer Zeit, ohne zu vergessen was uns die Geschichte gelehrt hat. Wir sind das politische Gewissen des Landes, welches überparteilich die Interessen der deutschen und ladinischen Volksgruppe vertritt.

Dicke Kameradschaft mit Gleichgesinnten in ganz Tirol. Hier, wo sich Alt und Jung, Mann und Frau ohne Unterschied des gesellschaftlichen Standes mit einem freundschaftlichen "Du" ansprechen, findet jeder seinen Platz und seine Aufgabe. Es spielt dabei keine große Rolle, ob man als Schütze unter Gewehr ausrückt oder als Marketenderin neben dem Hauptmann in der ersten Reihe steht. Allen gemeinsam sind die Ziele, die Freude an der Traditionspflege und die Bereitschaft, sich für die Heimat einzusetzen.

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Wir blicken in Richtung Zukunft: "Freistaat Südtirol"!

Kategorie: Bezirk Burggrafenamt/Passeier, Pressemitteilungen

Von: Bezirk Burggrafenamt/Passeier
Samstag, 21. August 2010

Meran - Die Schützen des Bezirks Burggrafenamt/Passeier sind nach vielen Stunden des Diskutierens in den Arbeitsgruppen zum Ergebnis gekommen, dass das Modell "Freistaat" zur Zeit die beste Lösung ist, sich vom italienischen Staat zu befreien. Deshalb haben wir Burggräfler Schützen am Samstagabend, den 21. August 2010 oberhalb von Partschins die Flammenschrift "Freistaat" entzündet, um die Diskussion in der Bevölkerung anzukurbeln.

Wir blicken in Richtung Zukunft: "Freistaat Südtirol"!

Der Schützenbezirk Burggrafenamt/Passeier setzt sich auch nach dem Tiroler Gedenkjahr kritisch mit der Zukunft unseres Landes auseinander. In mehreren Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten haben Schützen aus allen 26 Kompanien mögliche Zukunftsperspektiven für Südtirol erörtert. Dem Modell "Freistaat Südtirol" konnten die Burggräfler Schützen dabei am meisten abgewinnen:

Die Zugehörigkeit zu Italien, das politisch am Boden ist und am Abgrund des Staatsbankrotts steht, ist für die Südtiroler Wirtschaft das größte Hindernis. Fehlende wirtschaftliche Befugnisse machen Südtirol nach wie vor vom maroden italienischen Staat abhängig.

Dass die Südtirol-Autonomie seit 1946 aber auch kulturellen Problemen der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheit nicht gerecht werden kann ist mittlerweile jedem Demokraten bewusst: Faschistische Orts- und Flurnamen, Siegesdenkmal, andauernde Missachtung des Minderheitenschutzes, Assimilierung und Identitätsverlust sind weiterhin Realität und lassen ein demokratisches Zusammenleben aller drei Sprachgruppen kaum zu.

Die Jugend setzt sich zunehmend für die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit Südtirols ein. Der Freistaatsgedanken wird von weiten Teilen der Bevölkerung, aller drei Sprachgruppen, diskutiert. Auch viele junge Italiener im Lande haben sich in einer Umfrage bereits für einen "Freistaat Südtirol" ausgesprochen.

Man wird sich zunehmend der Vorteile und Chancen eines unabhängigen Südtirol bewusst: Die Probleme der Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, und sie durch eigene Wirtschafts- und Steuergesetzgebung, durch Finanzhoheit, politische Stabilität und effiziente Verwaltung zu lösen, das sind die Herausforderungen!

Die drei Sprachgruppen können in einem souveränen Freistaat, ähnlich der Schweiz, endlich gleichberechtigt zusammenleben. Leidige Probleme, wie die der Ortsnamensfrage und faschistischer Überbleibsel, wären unter dieser Voraussetzung leichter zu lösen.

Ein "Freistaat Südtirol" ermöglicht es, die Zusammenarbeit und Zukunft mit den anderen Tiroler Landesteilen gemeinsam neu zu gestalten.

Die Bezirksleitung
des Schützenbezirkes Burggrafenamt/Passeier

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